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Windkraft-Satire: Energiewende mit Humor

Nach einer etwas längeren Winterpause meldet sich Eco² zurück mit einem Fundstück aus der Netzwelt. Auf dem Blog www.windkraftsatire.de finden sich spaßige Kuriositäten und erfrischende Facts zur Energiewende in Deutschland.

Unter Mahatma Gandhis Motto „Erst ignorieren sie dich, dann belächeln sie dich, dann bekämpfen sie dich – und dann gewinnst du“ bloggt hier die Interessengemeinschaft Windkraft Beiträge wie „Skandal: Windräder jetzt auch verantwortlich für kalte Füße und Muffensausen“. Mit einer guten Portion Humor nähert sie sich dem Thema Energiewende an, wenn auch eindeutig pro-orientiert.

FDP Ahrweiler gegen die Verspargelung der Landschaft. - © FDP Ahrweiler

© FDP Ahrweiler

Die Politik bekommt natürlich ebenfalls ihr Fett weg. So nimmt der Blog beispielsweise die FDP Lippe auf Korn, die Ende vergangenen Jahres gegen eine Verspargelung der Landschaft den Landkreis mit Plakaten tapezierte (siehe Foto). Dabei verdränge die FDP mit ihren Plakaten selbst Gartenzwerge aus den Vorgärten, so der Blog weiter. Ein wirklicher durch die Partei verursachter Missstand also.

Doch neben all der Satire schlägt der Blog auch ernsthaftere Töne an. Ein Faktencheck will mit den größten Vorurteilen gegen die Windenergie aufräumen. Während Atomkraftwerke nicht versicherbar seien, komme eine Windkraftanlage mit rund 50 Euro im Jahr aus und liege damit unter dem Versicherungswert eines Mofas, so der Blog. Der Faktenchef von Windkraftsatire.de ordnet Vorbehalte wie Eiswurf, Infraschall, Vogelschlag, Kosten oder Schattenwurf in einen Gesamtzusammenhang ein  und kommt zu dem Schluss: Die Gefährdung durch Windräder hält sich in Grenzen. Das beweise auch die niedrige Versicherungssumme.

Fazit: Windkraftsatire.de ist ein sehr interessanter Blog, der nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken anregt und mit dem ein oder anderen Vorurteil gegenüber dieser Form der erneuerbaren Energie aufräumt. Nicht nur Befürworter kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch Windkraft-Gegner können sich besonders den Faktencheck einmal ansehen und vielleicht das ein oder andere Argument abwägen.

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